Schmutz vermeiden statt nur entfernen
Das Umweltbundesamt empfiehlt, bereits bei Wegen, Eingangsbereichen, Schmutzfangzonen und Abfallkonzepten anzusetzen. Je weniger Schmutz in das Gebäude gelangt, desto geringer werden Reinigungsaufwand, Wasser- und Produkteinsatz.
- Ausreichend dimensionierte Schmutzfangzonen
- Befestigte und gepflegte Zugangswege
- Funktionierendes Abfall- und Trennsystem
- Schnelle Beseitigung punktueller Verschmutzungen
Verfahren und Dosierung entscheiden
Mehr Reinigungsmittel bedeutet nicht automatisch bessere Reinigung. Überdosierung kann Rückstände, Streifen und unnötige Umweltbelastung verursachen. Konzentrate, Dosiersysteme, maschinelle Verfahren und aufbereitetes Wasser können je nach Fläche sinnvoll sein.
Nachhaltigkeit vertraglich messbar machen
Umweltkriterien sollten im Leistungsverzeichnis stehen: zugelassene Produkte, Dosierung, Verbrauchsdaten, Schulung und Umgang mit Verpackungen. Gleichzeitig darf Hygiene nicht pauschal mit Desinfektion verwechselt werden. Der tatsächliche Bedarf entscheidet.
Kurz beantwortet
Ist chemiefreie Reinigung immer möglich?
Nein. Manche Verschmutzungen oder hygienischen Anforderungen benötigen geeignete Produkte. Ziel ist ein wirksamer und möglichst sparsamer Einsatz.
Welche Umweltzeichen helfen bei der Auswahl?
Der Blaue Engel und das EU-Umweltzeichen bieten für geeignete Produktgruppen eine Orientierung.
Quellen und Stand
Redaktionell geprüft am 8. August 2026. Externe Quellen öffnen in einem neuen Fenster.
Umweltbundesamt: Reinigungsdienstleistungen und -mittel Umweltbundesamt: umweltfreundlich reinigenHinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine rechtliche, technische oder hygienefachliche Einzelfallberatung.